Doug Swingley sagt Teilnahme am YQ2003 ab

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Doug Swingley (cc) Carl Chapman
Doug Swingley (cc) Carl Chapman

Doug Swingleys Plan in einem Jahr das Iditarod und das Yukon Quest Hundeschlittenrennen zu gewinnen, muss er er auf das Jahr 2004 verschieben.

Der vierfache Iditarod Gewinner ist der letzte Musher, der seine Teilnahme am Yukon Quest 2003 absagte. In einer eMail an Quest-Offizielle teilte er mit, dass die Ungewissheit über den Start, der fragliche Zustand des Trails und geringe Geldmittel, ihn zu der Absage bewogen hätten. Er ist damit der zweite Top-Musher, neben Peter Butteri – der letzten Jahr den 2ten Platz belegte – der sich vom Rennen wieder abgemeldet hat.

Er müsse das Quest halt nächstes Jahr fahren – es sei eine Schande eines der besten Hundeschlittenteams der Welt in ihrem Zwinger zu lassen, so wird Swingley zitiert.

Der Musher aus Montana meint weiter, dass die Entscheidung der Rennleitung, eine Frist zu setzten, ob das zwanzigste Yukon Quest überhaupt stattfinden kann, keine positive Auswirkung auf die Sponsoren gehabt hätte. Layne St. John, Leiter des Quest, hält dagegen, dass die Geldmittel von 125.000$ derselbe Betrag sei, wie im letzten Jahr. Die Nachricht über die Frist hätte zwar einige Sponsoren erst zurückgehalten, doch man sei voll im Plan.

Verkürzte Strecke wäre Swingley ein Dorn im Auge gewesen

Swingley hat es auch nicht gefallen, dass das Rennen, wegen der offenen Wasserstellen des Yukon (rund um Whitehorse), in Braeburn oder Carmacks hätte starten müssen. Ein möglicher Sieg von ihm wäre kein richtiger gewesen – da auf einem verkürztem Trail erreicht.

Es wäre kein gutes Jahr, für die Entscheidung ein neues Rennen zu starten, gewesen. Auch die Trainingsbedingungen in Monatana, wo normalerweise 10 Fuss Schnee liegen würden – dieses Jahr nur 1 Fuss – hätten nicht zur Verbesserung der Lage beigetragen.

Die Bedingungen zu dieser Zeit in Whitehorse aber seien fast jedes Jahr gleich und der Startort sei schonmals verlegt worden, meinte St. John.

Yukon Quest 2002 (c) YQ
Yukon Quest 2002 (c) YQ

Nun hat Doug Swingley die Chance seine Frau Melanie Shirilla beim diesjährigen Iditarod zu unterstützen. Sie hat das AttaBoy300 Hundeschlittenrennen , in Oregon, gewonnen, Swingley wurde dort neunter. Mit Swingley und Butteri, die sich vom Rennen abgemeldet haben, reduziert sich das Starterfeld auf 25 Teilnehmer und damit auch die Anzahl der Hauptkonkurrenten von Hans Gatt, der gestiegene Chancen hat, seinen Titel zu verteidigen.

Die ausgebürgerten Deutschen Thomas Tetz und William Kleedehn, die dritte bzw. fünfter letztes Jahr wurden, Bill Steyer sechster des 2002 Rennens aus Fairbanks, der zweifache Champion John Schandelmeier und Frank Turner – der 1995 Gewinner – sind wohl die heißesten Mitanwärter auf den Titel 2003.

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