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Hank DeBruin in Eagle aus dem Rennen gegangen
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  13.02.2017
  
21:12:01  
YQ -> Matt Hall auf dem Weg zum letzten Kontrollpunkt

Nach der Überwindung des am meist gefürchtetsten Berges – dem Eagle Summit – ist Matt Hall um 3:55 Uhr (Ortszeit) in Mile 101 angekommen. Nach fünf Stunden Rast ist der Musher aus Two Rivers mit seinen 10 Hunden wieder aufgebrochen und hat sich auf den Weg zum letzten Checkpoint gemacht.

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Durch das freiwillige Beenden des Rennen von Brent Sass , der scheinbar am Birch Creek in Probleme geraten war, ist Halls größter Rivale ausgeschieden . Hall kann nun völlig ungefährdet die restliche Strecke bewältigen ohne dass ein Konkurrent ihm nochmal gefährlich nahe kommen könnte. Nur Mutter Natur oder ein Unglück sollten Matt Hall noch stoppen können.

Brent Sass - fast perfekt
In seiner Karriere sind Brent Sass schon einige dieser Unglücke passiert. Immer wieder war er in Rennen frei- und unfreiwillig in Missgeschicke involviert. Manchmal durch eigenes Verschulden – oftmals aber waren es er und seine Hunde die anderen aus einer dramatischen Situation geholfen haben. Selbstlos war er bereit seinen Musher-Kollegen zur Seite zu stehen. Vielleicht zu oft, dass manche schon glaubten er wolle gar nicht gewinnen – ihm würde ein bisschen „Killer-Instinkt“ fehlen. Mit seinem Sieg 2015 hat er seine Kritiker zum Schweigen gebracht.
Doch nun ist es das zweite Langstreckenrennen hintereinander, bei dem der so beliebte Musher in ernsthafte Schwierigkeiten geraten ist. Beim Iditarod verweigerten ihm seine Hunde in White Mountain – kurz vor dem Ziel - die Weiterfahrt. Er gab zwar nicht auf, ist aber vom dritten auf den 20ten Platz zurückgefallen. Nun beim Quest die freiwillige Aufgabe, nachdem er den „Hilfe“-Knopf gedrückt hat. Natürlich gehen die Hunde immer vor – was sonst? Es ist also selbstverständlich, dass Sass Hilfe angefordert hat, als er erkannte, dass seine Hunde in einer bedrohlichen Lage sind. Dass er sich entschied auszuscheiden eigentlich auch, wer hätte da weitergemacht? Noch sind die genauen Umstände nicht bekannt, was auf dem Birch Creek (oder vorher) passiert ist. Vielleicht muss aber Sass in Zukunft noch ein paar kleine Dinge verändern, dass es bis zum Schluss noch reicht. Denn ohne Frage, ist er nun in der Lage jedes Rennen zu dominieren - aber halt noch nicht ganz bis zum Schluss...

In der Zwischenzeit hat Hugh Neff nach mehr als neun Stunden seine Rast in Central beendet und nimmt jetzt den Eagle Summit in Angriff.

Durch 45 Minuten getrennt ist das Duo Allen Moore und Ed Hopkins nun in Central eingefahren – beide Musher sind noch mit 12 Hunden unterwegs.

Die Strecke nach Two Rivers

Zwischen Eagle Summit und Two Rivers liegt allerdings auch Rosebud Summit, der in der Geschichte der Quest immer wieder zugunsten seines weit bekannteren und höheren Bruders in Vergessenheit gerät. Auch hier lauern nach langen Talfahrten und mehr offenem Wasser in den Tälern steile Hänge und scharfe Kurven auf einem engem bewaldeten Trail, der den völlig übermüdeten Mushern und Hunden das letzte abverlangt während die achtstündige Ruhepause in Two Rivers lockt.

Fast 1500 km sind nun in 10 Tagen von den Hunden und Mushern zurückgelegt worden. Auch hier sind Elche ein Problem, doch wird nun wie am Anfang des Rennens der Mensch und die Zivilisation wieder die grösste Gefahr auf den letzten Kilometern des Rennens.
Es gibt viele Trails auf denen die Musher sich verlieren können falls die Trailbreaker den eigentlichen Questtrail nicht überdeutlich markiert haben, streunende Hunde die neugierig Teams anbellen (oder sogar angreifen) und diese zum Stoppen bringen, Motorschlitten und sogar Langlaufskier, die Hindernisse bilden.

Trotz intensiver Versuche der Yukon Quest sowie Warnungen in Fernsehen und Radio gibt es jedes Jahr Zwischenfälle dieser Art. Kaum ein Musher rastet vorher, denn die Ziellinie ist zu nah. Das Rennen vorher zumindest für die Musher in Führung, ist eine Sache, die mit zusammengebissenen Zähnen, "Augen geradeaus" und mit der letzten Energie ausgetragen wird. Gerade weil dies so ist, hatte das Quest von Anfang an entschieden, eine Zwangspause von acht Stunden für Hund und Musher in Two Rivers einzuführen.


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