Der viermalige Yukon Quest Champion und Titelverteidiger Hans Gatt wollte in Central das Rennen vorzeitig aufgegeben. Sebastian Schnuelle, der kurz hinter Hans Gatt fuhr beschreibt die Schluesselszene fuer die Beinah-Aufgabe Gatts so; naechtliche Schwimmstunde. Als die beiden Musher durch Birch Creek fuhren, stellte Schnuelle in der Dunkelheit auf einmal fest, dass ihm einen Stirnlampe entgegenkam. Eine Stimme rief um Hilfe. Er erkannte den, ihm entgegenlaufenden und mit seiner Stirnlampe schwenkenden, Hans Gatt. Dieser hatte seine Hunde schon von dem im 'Overflow' steckenden Schlitten getrennt, dabei war der Musher aus Oesterreich selbst schon bis zur Brust in das eiskalte Wasser eingebrochen. Schnuelle half Gatts Hunde zu seinem Schlitten zu bringen, um danach den Schlitten von Gatt aus dem Wasser zu ziehen. Danach machten sie sofort ein Feuer und Gatt zog seine nassen Schuhe aus. Inzwischen stellte Schnuelle aus Sackleinen und Hundedecken - drapiert mit Hundeleinen, eine Art neue Schuhe fuer Gatt, her. Die Hunde trockneten, nachdem sie sich im Schnee gewaelzt hatten. Nach einer Stunde am Feuer, setzten die beiden Musher ihre Fahrt nach Central fort.
Schnuelle meinte Gatt wuerde das Rennen beenden, obwohl Gatt wisse, dass seine Chancen auf den zweiten Platz gesunken sind.
Angeblich soll Gatt in einem KUAC Interview gesagt haben, dass er das Rennen aufgeben wird. Diese Meldung wurde aber bisher nicht offiziell bestaetigt.
Didier Moggia hingegen ist in Central aus dem Rennen gegangen. Der Frank-Kanadier ist zum Checkpoint zurueckgekehrt, hat einen Hund abgegeben und ist dann aus dem Rennen gegangen. Es war der dritte Versuch von Moggia den Yukon Quest 1000 zu beenden, doch auch dieses Jahr nach 2008 und 2009 sollte es nicht funktionieren.
Der Fort Yukon Musher Josh Cadzow hat in Cirlce City das Rennen beendet. Seine Hunde seien krank gewesen und er haette sie extra laenger ausruhen lassen, doch auch am naechsten Morgen waere keine grosse Besserung eingetreten, um das Rennen fortsetzen zu koennen. 2008 hatte der 23jaehrige den YQ300 noch ueberlegen gewonnen - letztes Jahr belegte er den siebten Rang beim 1000 Meilen Rennen.
Interview mit Brent Sass wegen dem Tod seines Hundes:
Kalte Schnauzen - Kalte Hände Dieter W. Zirngibl
Ein autentischer Bericht über das Yukon Quest. Man hat das Gefühl, mit dem Musher alle Höhen und
Tiefen während des Rennens mit zu erleben. Man lernt seine Hunde genau kennen. Als ich zu lesen angefangen hatte, konnte ich es
nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe es in einem Stück zu Ende gelesen!
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Lance Mackey
Der 42jaehrige Lance stammt aus der beruehmten Musher-Familie Mackey; sein Vater 'Dick' war der Mitbegruender des Iditarod, welches er auch selber fuhr und gewann. Sein Bruder 'Rick'...
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