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13 Seiten Yukon Quest (Reise) Abenteuer pur
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  04.11.2010
  
00:34:46  
YQ -> Eindruckvolles Rookie Treffen

Es sind noch einige Monate bis zum Start des Yukon Quest 2011 doch die 'Neulinge' des Rennens wurden schon von den Veteranen unterrichtet. Offiziell sollte das Treffen in Fairbanks den Rookies eine erste Orientierung geben, doch auch Freizeit-Musher, Handler und einfach Interessierte hoerten zu, was einige der wohl besten Musher ueber den Hundeschlittenrennsport berichteten. Tamara Jones, zum Beispiel die anwesend war, bewundert die YQ-Musher, glaubt aber, dass sie selbst nie an dem Rennen teilnehmen wird.

Veteranen wie, Lance Mackey, Sonny Lindner, Ken Anderson, Mike Ellis, Brent Sass sowie Gerry Willomitzer gaben den Neulingen Tips und Tricks. Das sechs Stunden lange Seminar wurde von YQ-Direktor Marti Steury und Renn-Manager Greg Shaffner eroeffnet.

Danach richtete YQ- und Iditarod-Veteran Ken Anderson als erstes das Wort an die Anwesenden. Er berichtete im speziellen ueber die Rennstrecken-Bedingungen beim Yukon Quest. Er empfahl den Neulingen keine Angst zu haben, den Hunden ihre Booties bei Eis auszuziehen, da die Vierbeiner die Traktion benoetigen wuerden. Zum Vermeiden des 'aufgetuermten Eises' auf der Strecke, meinte Anderson: 'Wenn ihr eine Verbindung zu Gott habt, wuerde ich sie nutzen'.

Abbie West, YQ-Veteranin und Mitarbeiterin in der Organisation, erzaehlte dann von ihrem ersten YQ-Rennen und empfahl den Neulingen stets positiv zu bleiben. Sie haette damals ueber sich selbst gedacht, sie sei die schlechteste Musherin der Welt, bis sie zum naechsten Checkpoint fuhr und auf Musher traf, die das gleiche ueber sich selbst dachten.

Der viermalige Yukon Quest Teilnehmer Brent Sass praesentierte dann sein Hauptthema, die Gesundheit der Teilnehmer. Er berichtete, dass er in seinem Debuet-Jahr beim Yukon Quest 1000 Meilen nur Schoko-Riegel gegessen habe und dafuer auch wahrscheinlich bezahlen musste (Er belegte den Rang 15.) Es sei kein Problem Energie-Riegel mitzunehmen und waehrend des Rennens draussen zu essen, doch man muesse sie schon fuer etwa drei Stunden unter die Arme klemmen, um sich nicht die Plomben aus den Zaehnen zu ziehen. Er haette nun bei jedem Rennen eine Kuehlbox mit im Schlitten, nicht um die Lebensmittel zu kuehlen sondern warm zu halten. Mit warmen Wasser gefuellte Flaschen wuerden das Essen warm und weich halten und das Wasser selbst sei noch bei extremsten Minustemperaturen trinkbar.

Der aus Deutschland stammende Gerry Willomitzer berichtete ueber die Logistik beim Packen des Schlittens und der Futtersaecke, Tieraerztin Margy Eastman erklaerte die Vorgehensweise ihrer Kollegen waehrend des Rennens, Sonny Lindner berichtete ueber die Aufgaben der Handler und der Fort Yukon Musher Josh Cadzow erzahelte ueber die Hundepflege vor und wahrend des Rennens.

Selbst erfahrene Musher, wie der ID-Veteran Clint Warnke, sagten, sie seien froh bei dieser Veranstaltung dabei gewesen zu sein, sonst haetten sie wichtige Informationen, insbesondere ueber die Yukon Quest Rennstrecke, verpasst.

Hugh Neff hielt dann einen Vortrag zur Vermeidung von Schwierigkeiten auf dem Trail, dazu berichtete er immer wieder von persoenlichen Erlebnissen. Bei seiner ersten Quest-Teilnahme sei er nur mit 10 Hunden gestartet (14 waren erlaubt) und war von Circle bis nach Whitehorse mit nur noch sieben Vierbeinern unterwegs. Fuer ihn sei der Yukon Quest, wie der Gang zu Kirche, wenn der erste Sturm komme bete er zu Gott und am Ende des Rennens sei man im Himmel.

Nach Neff kam die Mushing-Legende Lance Mackey zu Wort. Der viermalige Yukon Quest und Iditarod Champion, der sich bisher noch nicht fuer den Quest 2011 angemeldet hat, uebertitelte seine Rede mit: Mentale Gesundheit. Er nutze die Gelegenheit und berichtete ueber dieses Problem beim Hundeschlittensport aber auch neben dem Rennzikus. Seine eigne mentale Staerke kaeme von der Tatsache, dass er beinahe gestorben waere (Krebs). Er gab den Neulingen den Rat aufkommende Probleme locker zu nehmen und sich daran zu erinnern warum man das Rennen in Angriff genommen haette. Es werde nicht reibungslos und einfach abgehen. Wahrscheinlich werde man sich erbaermlich fuehlen aber auch Spass waehrend des Rennens haben.

Letzter Redner war Mike Ellis, der die Teilnehmer ermutigte sich mit ihren und der Hunden Aengsten zu konfrontieren; 'Sucht die Dinge die euch Angst machen und ihr werdet Dinge sehen, die ihr mit euren Hunden niemals gesehen habt'.


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