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N E U I G K E I T E N

  16.02.2008  
01:56:26  
Musher -> Daltons Experimente
Wenn Dalton’s Hunde nicht in Helikoptern fliegen, auf Gletschern mit Zink auf ihren Nasen sich ausruhen dann schwimmen sie nachmittags in einem See. Doch offensichtlich moegen sie das Herumplanschen im nassen Element nicht so sehr. ‚Sie hassen es’, meint Dave Dalton scherzend. Im September versuchte der Musher aus Healy (Alaska) zum ersten Mal mit seinem Team schwimmen zu gehen. Er baute ein Floß, mit Platz zwischen den Faessern, fuer die Hunde, zog den Vierbeinern Neoprenwesten an und befestigte sie an das Floß. Mit einem Einer-Ruderboot steuerte er das Floß kreisfoermig ueber einen See. Er begann erst mit einigen minutenlangen Runden und steigerte die Trainingseinheiten auf bis zu 45 Minuten. Eine Minute Schwimmen wuerde einem 1,6 Kilometer-Lauf entsprechen und der grosse Vorteil waere, dass die Hunde nicht ueberhitzen wuerden.

Die Idee mit dem Schwimmtraining ist nicht neu, der YQ- und Iditarodchampion Jeff King, der fuer seine ausgefallenen Trainingsmethoden und Experimente bekannt ist, hat auch letztes Jahr mit seinen vierbeinigen Athleten so trainiert.

Im Spaetsommer konnte Dalton nur bis zu 6.5 Kilometer mit seinen Hunden laufen, dann ueberhitzten sie. Das Schwimmtraining sei optimal, das Wasser nicht zu kalt und die Hunde haetten sich daran gewoehnt. ‚Zuerst versuchten sie auf die Faesser zu steigen, doch sie rutschten jedes mal wieder ab’, so Dalton. Als die Temperaturen im Herbst sanken, trainierte er wieder mit seinem Quad und stellte erstaunt fest, dass sein Team an Steigungen nicht mehr, wie sonst lief, sondern die Huegel hinaufstuermte.

Nun nach den ganzen Strapazen auf dem Trail, stellt Dalton in Eagle zufrieden fest, dass seine Hunde nicht so steif, wie die letzten Jahre zuvor, seien. Er meint, dass dies vom Schwimmtraining komme. Zusaetzlich gibt er seinen Hunden eine Art Zucker, welcher zur Muskelentspannung beitragen und die Steifigkeit mindern wuerde.

Es ist Daltons 18. Yukon Quest und er plant weitere Teilnahmen, so lange er das finanzieren koenne. Es mache ihm weiterhin Spass.

Dalton laeuft das ganze Jahr ueber mit seinen Hunden; im Winter faehrt er Rennen und in den Sommermonaten unternimmt er Helikopter-Fluege mit Hundeschlittenausfluegen fuer Touristen, auf einem Gletscher in der Naehe von Juneau. Es sei grossartig – die Hunde wuerden in Form bleiben und Moskitos und Fliegen gaebe es auf dem Eis auch nicht. Ausserdem wuerden die Hunde haertere Pfoten vom Laufen auf dem Eis bekommen und ein nuetzlicher Nebeneffekt ist, dass sie durch den Umgang mit den vielen Menschen (Touristen) an diese gewoehnt und nicht scheu sind. Das sei oft ein Vorteil beim Einlauf in die Checkpoints. Das einzigste Problem sei die Sonne. Das Gletschereis reflektiert das Licht zusaetzlich und wuerde die Hunde am Bauch, Nasen und Ohren ‚verbrennen’. Darum versucht der 50jaehrige soviel wie moeglich offene Hautstellen mit Zinksalbe ‚abzudecken’. Bisher ohne grossen Erfolg.

Bevor Dave Dalton hauptberuflich mit dem Hundeschlittensport anfing, war er Taxifahrer. So hat er auch einen seiner Hauptsponsoren kennen gelernt; den Manager eines Striplokals. Dalton fuegt an, das es nicht einfach sei Sponsoren zu finden. Der Yukon Quest haette eher (noch) lokalen Charakter und sei nicht das Iditarod, was er 1995 einmal gefahren ist. Er bevorzuge den Yukon Quest hauptsaechlich, weil er nach dem Rennen einen Scheck erhalte. Ausserdem kenne er nun jeden Zentimeter des YQ-Trails.

Schon jetzt, waehrend des laufenden Wettbewerb, macht sich Dalton Gedanken fuer die naechten YQ-Teilnahmen. Es gaebe immer kleinere Verbesserungen zu machen. Dieses Jahr habe er einen iPod mitgenommen – aber schon ab Circle nicht mehr benutzt, da es schwierig gewesen waere, gleichzeitig Musik zu hoeren, sich mit seinen Hunden zu verstaendigen und den iPod dann noch zu bedienen. Neu ist auch, dass er zwei Armbanduhren traegt. Warum? Weil ihm in einem Jahr die Uhr defekt ging, dann die Batterien mal versagten und er sie in einem anderen Jahr verloren haette. Kleine Dinge wuerden manchmal eine grosser Vorteil sein. So laesst Dalton auch immer seine Stirnlampe angezogen – auch bei hellem Tageslicht. Wenn er sie benoetigte, braeuchte er sie nur anzuknipsen.

Dalton ist als Fuenfter in Dawson City angekommen und geht mit einem Rueckstand, von genau 12 Stunden, auf Lance Mackey wieder auf den Trail.

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